Approbationskonformer Bachelor of Science in Psychologie
Seit dem Wintersemester 2020/21 kann an der Universität Greifswald der polyvalente Bachelor of Science (B.Sc.) Psychologie studiert werden! Was bedeutet polyvalent? Das Wort setzt sich zusammen aus polys (griech. πολύς = viel) und valere (lat. = wert sein, nützen). Damit ist dieser Abschluss in vielerlei Hinsicht wertvoll und bedeutet konkret, dass mit diesem Bachelor of Science alle Berufsfelder eines*r Psychologen*in offenstehen.
Ihr wollt Psychotherapeut*in werden? Dann ist dies genau der richtige Studiengang für euch. Der Bachelor ist approbationskonform und qualifiziert somit für den Studiengang Master of Science in Psychologie mit Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie, der ebenfalls am Institut angeboten wird.
Ihr wollt kein*e Psychotherapeut*in werden? Auch dann seid ihr hier genau richtig, denn unser Bachelorstudiengang ermöglicht es, sich beruflich auf die unterschiedlichsten Bereiche der Psychologie auszurichten: z.B. Pädagogische Psychologie, Evaluation, Gesundheitspsychologie, Forschung und vieles mehr. So wird seit dem Wintersemester 2023/24 der Master of Science Psychologie in Greifswald angeboten, der den Einstieg in diese Felder ermöglicht
Ihr seid noch nicht sicher? Kein Problem! Während des sechssemestrigen Studiums lernt ihr alle Grundlagen und erste Anwendungsfelder des Fachs kennen und könnt z.B. über Praktika herausfinden, wie euer beruflicher Weg weitergehen soll. Der Studiengang bietet so die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, um eine informierte Entscheidung über den weiteren beruflichen Werdegang zu treffen.
Mehr zum Psychologiestudium in Greifswald auf unserem Instagram-Account:
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Weitere hilfreiche Links:
Informationen zur Bewerbung
Termine und Fristen
Fachstudienberater*in
Prüfungs- und Studienordnung
UNSER ANGEBOT
Im polyvalenten B.Sc. Psychologie erwerbt ihr umfassendes psychologisches Grundlagenwissen in Modulen zur Entwicklungs- und Persönlichkeitspsychologie oder in der Allgemeinen Psychologie, wo Themen wie Emotion, Motivation, Wahrnehmung, Gedächtnis und Problemlösen behandelt werden.
Die Grundlagenfächer sind eng mit beruflichen Praxisfeldern verzahnt. Praxisorientierte Module wie Berufsethik und Berufsrecht, Klinisch-Psychologische Diagnostik, Präventive und Rehabilitative Konzepte oder Klinische Störungslehre bauen auf den Grundlagen auf.
Im Seminar Einführung in die Psychologie werden bereits im ersten Semester grundlegende Kompetenzen zum Studieren vermittelt, die ihr im Modul Wissenschaftliches Arbeiten vertieft.
Schließlich bieten wir eine umfassende, nach aktuellen didaktischen Konzepten gestaltete Methodenausbildung. Im Modul Statistisches Denken lernt ihr grundlegende Konzepte kennen, die im Modul Forschungsmethoden vertieft werden. Das zweisemestrige Modul Academic Numeracy leistet eine gezielte methodische Vorbereitung auf die Bachelorarbeit.
Wie ein Studienplan beispielhaft aussieht, findet ihr hier.
Fragen und Antworten
Die Studienplätze im Bachelor Psychologie werden nicht nach einem einheitlichen Numerus Clausus, sondern nach verschiedenen Kriterien vergeben. Die meisten Studienplätze (60%) werden nach dem sogenannten "Auswahlverfahren der Hochschulen" (AdH) vergeben. Hier wird nach den Abiturpunkten unter besonderer Gewichtung der Fächer Mathematik, Biologie und Englisch ausgewählt. Für eine abgeschlossene Berufsausbildung gibt es Zusatzpunkte. Im Wintersemester 2025/26 wurden nach diesem Kriterium beispielsweise Studierende ohne Berufsausbildung zugelassen, die im Abitur mindestens eine 1,8 und im Mittel 12 Punkte in Bio, Englisch und Mathe hatten. Darüber hinaus wurden 30% der Bewerber*innen direkt über die Abiturnote zugelassen. Im Wintersemester 2025/26 war für diese "Abiturbestenquote" eine 1,4 erforderlich. Schließlich werden 10% der Studienplätze über die "Zusätzliche Eignungsquote" (ZEQ) vergeben. Hier erfolgt die Vergabe über Punkte für eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Wie das genau funktioniert, können Sie hier nachlesen.