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Teilprojekt 3: Adaptionsprozesse der Sicherheitsinfrastrukturen in peripheren ländlichen Räumen


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Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit der Frage, wie Infrastrukturen der Daseinsvorsorge in ländlich-peripheren Räumen an gesellschaftliche Veränderungen angepasst werden können. Dazu zählen beispielsweise Bereiche wie Gesundheitsversorgung, Mobilität oder soziale Angebote, die eine wichtige Grundlage für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe bilden.

Ausgangspunkt ist die Annahme, dass bestehende Infrastrukturen zunehmend unter Druck geraten – etwa durch demografischen Wandel, Digitalisierung oder veränderte wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen. Gleichzeitig unterscheiden sich die Herausforderungen in ländlichen Regionen deutlich von denen in Städten.

Das Projekt untersucht, wie sich Infrastrukturen unter diesen Bedingungen verändern, welche Faktoren Anpassungsprozesse fördern oder hemmen und wie gut unterschiedliche Systeme auf Wandel reagieren können. Dabei werden Infrastrukturen als Zusammenspiel von technischen, organisatorischen und gesellschaftlichen Elementen betrachtet.

Auf Basis vergleichender Fallstudien in Vorpommern sowie weiteren Regionen werden typische Entwicklungsmuster identifiziert und systematisch ausgewertet. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Anpassungsprozesse verlaufen und welche Bedingungen erfolgreiche Veränderungen begünstigen.

Langfristig sollen daraus konkrete Ansätze abgeleitet werden, wie Infrastrukturen so gestaltet werden können, dass sie auch unter sich wandelnden Bedingungen leistungsfähig bleiben und die Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen sichern.

Teilprojektleitung am Lehrstuhl:

Tel.: +49 3834 420 3810
Sekretariat +49 3834 420 3800

silke.schmidt@uni-greifswald.de

Sprechzeiten: nach Vereinbarung (über das Sekretariat)


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