Dr. Jan Richter

Klinische Psychologie und Psychotherapie
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Stellvertretender Wissenschaftlicher Leiter

Raum: 219

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Tel.: +49 3834 420 3798
Fax: +49 3834 420 3790

jan.richteruni-greifswaldde

Forschungsinteressen

  • Experimentelle Psychopathologie und Psychotherapieforschung in der Schnittmenge zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendungsforschung
  • Verhaltensneurowissenschaften von Furcht-, Angst- und depressiven Störungen mit dem Scherpunkt Lern- und Gedächtnisprozessen
  • Wirkmechanismen der Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Lern- und Gedächtnisprozessen im Rahmen expositionsbasierter Interventionen
  • Transdiagnostische Modelle psychischer Störungen
  • Perspektiven der individualisierten Psychotherapie
  • Genetik von Furcht, Angst und assoziierten Störungen
  • Neurobiologisch fundierte Diagnostik psychischer Störungen

Forschungsmethoden

  • Kontrollierte und randomisierte Psychotherapiestudien
  • Experimentelle (Analog-)Studien unter Laborbedingungen
  • Paradigmen der Furchtkonditionierung, Angst- und Symptomprovokation und emotionalen Imaginierens
  • Psychophysiologische Methoden (insbesondere EMG, EKG, EDA, EEG, Schreckreflexmodulation)
  • Nicht-invasive Stimulationsverfahren (z.B. transkutane Vagusnervstimulation)
  • Verhaltensbeobachtende Methoden inkl. Verhaltenstests und virtueller Realität

Vita

Persönliches
geboren am 30.10. 1981 in Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
verheiratet, 3 Kinder

Ausbildung

2016 Akkreditierung als Supervisor gemäß §4 Abs. (2) Satz 2 PsychThG-APrV
2012 Promotion zum Dr. rer. nat. an der Universität Greifswald (Titel: “Defensive reactivity in patients with panic disorder and agoraphobia: from basic research to clinical application”; Abschlussnote: summa cum laude)
2011 Approbation zum Psychologischen Psychotherapeuten (Verhaltenstherapie)
2006 – 2011 Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am Institut für Psychologie der Universität Greifswald
2001 – 2006 Diplom-Studium der Psychologie und Psychiatrie im Nebenfach an der Universität Greifswald (Titel der Diplom-Arbeit: „Neurobiological abnormalities in patients with borderline personality disorder, depression and healthy controls: a TMS study”)

Beruflicher Werdegang

seit 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Greifswald (Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier)
seit 2020 stellvertretender Forschungsleiter am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Greifswald
seit 2016 Supervisor im Ausbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Greifswald
2015-2019 Supervisor in einer multizentrischen, kontrollierten und randomisierten Psychotherapiestudie für Patienten mit Angststörungen im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes „Providing tools for effective care and treatment of anxiety disorders: outcome, mediators and moderators of enhanced extinction learning“ (protect-AD)
seit 2011 Psychologischer Psychotherapeut am Zentrum für Psychologische Psychotherapie der Universität Greifswald
2011-2019 Mitarbeit im Leitungsteam des Zentrums für Psychologische Psychotherapie der Universität Greifswald
2007-2012 Studientherapeut in zwei multizentrischen, kontrollierten und randomisierten Psychotherapiestudien für Patienten mit Panikstörung und Agoraphobie im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes „Improving the treatment of panic disorder – from a better understanding of fear circuit mechanisms to more effective psychological treatment and routine care“
2006 - 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Physiologische und Klinische Psychologie/Psychotherapie der Universität Greifswald (Prof. Dr. Alfons Hamm)

Einbindung in Forschungsverbünde

seit 2020 Assoziiertes Mitglied im Forschungsverbund ChangePDD („Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) vs. Behavioral Activation (BA) in persistently depressed treatment inpatients: Efficacy, moderators, and mediators of change“) als Teil des DFG Programms „Klinische Studien“
seit 2015 Gründungsmitglied im DFG „Research network for the (European) Interdisciplinary study of Fear and Extinction Learning as well as the Return of Fear (EIFEL-ROF)“
seit 2015 Projektleiter eines multizentrischen Teilprojektes und lokale Gesamtkoordinator an der Universität Greifswald im BMBF-Forschungsverbund Angststörungen (protect-AD) als Teil des deutschen Forschungsnetzes für psychische Erkrankungen
2006-2012 Projektleiter eines multizentrischen Teilprojektes an der Universität Greifswald im BMBF-Forschungsverbund Panikstörung (Panic-Net)

Engagement in Fachgesellschaften

seit 2017 Initiator und Sprecher der Interessengruppe „Biopsychologie und Neurowissenschaften in der Klinischen Psychologie“ in der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
2016-2020 Mitglied der Sprechergruppe der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs (Beisitzer)
2014-2016 Mitglied der Sprechergruppe der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs (Vertreter der Jungmitglieder)
2013-2016 Sprecher der Jungmitglieder der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs
2010-2013 Stellvertretender Sprecher der Jungmitglieder der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der DGPs
2010-2011 Sprecher der Jungwissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Psychophysiologie und ihre Anwendung (DGPA)
2009-2010 Sellvertretender Sprecher der Jungwissenschaftler der DGPA

Akademische Selbstverwaltung

seit 2019 Sprecher des akademischen Mittelbaus des Institutes für Psychologie der Universität Greifswald
2014 Mitglied in der Kommission zur Evaluation des Bachelorstudienganges am Institut für Psychologie der Universität Greifswald